Warning: file_put_contents(/home/.sites/755/site5192571/web/pmp/wp-content/themes/theme45717/main-style.css): failed to open stream: Permission denied in /home/.sites/755/site5192571/web/pmp/wp-content/themes/CherryFramework/includes/less-compile.php on line 152 Unsere Tipps für Sie | PMP

Unsere Tipps für Sie

DÜRFEN IM VORSTELLUNGSGESPRÄCH TATSÄCHLICH KEINE PRIVATEN FRAGEN GESTELLT WERDEN?

 

Die Grundregel lautet, dass Fragen, die den privaten Bereich des Arbeitnehmers betreffen, unzulässig sind. Die Persönlichkeitsrechte eines Arbeitnehmers dürfen nicht verletzt werden. Gesetzlich ist allerdings nicht ausdrücklich geregelt, welche Fragen in einem Vorstellungsgespräch zulässig sind oder nicht.

 

Eine Ausnahme von diesem Grundsatz besteht nur dann, wenn ein unmittelbarer Einfluss auf das Arbeitsverhältnis gegeben ist und das Interesse des Arbeitgebers schwerer wiegt als das Geheimhaltungsinteresse des Arbeitnehmers.

 

Achtung: Unzulässige private Fragen müssen vom Arbeitnehmer nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden! Aufgrund der Falschbeantwortung drohen auch keine rechtlichen Konsequenzen.

 

Ergibt eine Interessenabwägung ein sachlich gerechtfertigtes Interesse des Arbeitgebers, kann eine private Frage ausnahmsweise zulässig sein. Demzufolge kann eine wahrheitswidrige Beantwortung des Arbeitnehmers durchaus arbeitsrechtliche Folgen, wie eine gerechtfertigte Entlassung, nach sich ziehen.

 

Der Bewerber muss Fragen dann wahrheitsgemäß beantworten, wenn eine unmittelbare Gefahr für Leib oder Leben anderer besteht oder wenn Vermögensinteressen Dritter unmittelbar und schwerwiegend berührt werden.

 

Jedenfalls zulässig sind Fragen des Dienstgebers nach:

  • der Adresse,
  • dem Geburtsdatum,
  • der Staatsbürgerschaft,
  • der Ableistung des Präsenz- oder Zivildienstes sowie
  • nach dem Familienstand und Kindern.

 

An diesen Informationen besteht ein Interesse, da der Arbeitgeber wissen muss, an welche Adresse Schreiben zugestellt werden können, ob der Dienstnehmer arbeiten darf und geschäftsfähig ist sowie ob aufgrund seines Alters Beiträge zur Arbeitslosenversicherung entfallen.

 

Die Herkunft ist bedeutend, da für nicht-österreichische Staatsbürger möglicherweise eine Bewilligung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz erforderlich ist. Die Frage nach Familienstand und Kindern kann insofern von Bedeutung sein, als dem Dienstnehmer möglicherweise Zulagen laut Kollektivvertrag zustehen.

 

Achtung: Ein Arbeitgeber sollte keinen Bewerber abweisen, weil dieser zum Beispiel angibt, Kinder zu haben oder in naher Zukunft haben zu wollen. Das wäre diskriminierend und könnte Schadenersatzanspruche nach sich ziehen.

 

EINIGE FAKTEN

  • Gehalt: Fragen nach der Höhe des bisherigen Gehalts müssen nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden.
  • Qualifikation: Fragen nach der fachlichen Qualifikation und der Berufserfahrung sind zulässig. Sie werden für die Einstufung in den Kollektivvertrag oder sonstige Gehaltsordnung benötigt.
  • Finanzen: Fragen zum finanziellen Hintergrund des Bewerbers muss dieser nicht wahrheitsgemäß beantworten. Ausnahmen gibt es nur bei besonderen Umständen, zum Beispiel, wenn der Arbeitgeber durch die privaten Vermögensverhältnisse des Arbeitnehmers unmittelbar berührt wird (Konkursverfahren).
  • Führerschein: Ist der Besitz eines Führerscheins Voraussetzung für die Ausübung einer bestimmten Tätigkeit und somit eine fachliche Anforderung an den Bewerber, ist die Frage nach dem Führerscheinbesitz zulässig.
  • Gesundheitszustand: Grundsätzlich sind Fragen zum Gesundheitszustand und nach Krankheiten ebenfalls unzulässig. Sollte jedoch eine ärztliche Untersuchung zur Feststellung der Eignung des Kandidaten gesetzlich vorgeschrieben sein oder für die konkrete Tätigkeit relevant sein, sind Fragen nach dem Gesundheitszustand wahrheitsgetreu zu beantworten.
  • Schwangerschaft: Fragen nach dem Vorliegen einer Schwangerschaft oder nach der Familienplanung sind in einem Bewerbungsgespräch unzulässig und müssen nicht wahrheitsgetreu beantwortet werden.
  • Vorstrafen: Die Frage nach getilgten Vorstrafen muss an und für sich nicht beantwortet werden. Der Stellenbewerber hat auch nicht von sich aus darauf hinzuweisen. Ungetilgte Vorstrafen sind dann zu melden, wenn zwischen der künftig auszuübenden Tätigkeit und dem Delikt, weswegen die Verurteilung erfolgte, ein besonderer Zusammenhang besteht und der Verlust der Vertrauenswürdigkeit angenommen werden muss. So hat ein Kassier in der Bank noch ungetilgte Vorstrafen wegen Unterschlagung oder Veruntreuung bekannt zu geben. Ein Außendienstmitarbeiter muss Fragen nach Verkehrsunfällen mit Personenschäden wahrheitsgemäß beantworten.

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Welche Fragen sind erlaubt?, Nicht alle Fragen müssen wahrheitsgetreu beantwortet werden.

ACHTUNG! ERSTHELFER AUCH IN KLEINBETRIEBEN NÖTIG:

 

Auch für Arbeitsstätten von 1 bis 4 Arbeitnehmern besteht die Notwendigkeit der verpflichtenden Bestellung von Ersthelfern.

 

Die notwendige Ausbildung dieser betrieblichen Ersthelfer ist dem Arbeitsinspektorat nachzuweisen.

 

Wichtige Eckpunkte

  • Notwendige Anzahl von Ersthelfern in allen Arbeitsstätten: 1 Ersthelfer
  • Ausbildung zum Ersthelfer: Absolvierung einer 8-stündigen Erste-Hilfe-Grundausbildung oder Auffrischung.
  • Ersthelfer kann auch der Arbeitgeber selbst sein.
  • Durch organisatorische Maßnahmen ist sicherzustellen, dass während der betriebsüblichen Arbeitszeit eine im Hinblick auf die Anzahl der anwesenden Arbeitnehmer ausreichende Anzahl an Ersthelfern anwesend ist.

 

Wenn an der betrieblichen festen Arbeitsstätte (Büro, Lager, Werkstätte, Betriebsgelände, etc) während der betriebsüblichen Arbeitszeit zumindest ein Arbeitnehmer anwesend ist, sollte vorsichtshalber jedenfalls der Unternehmer selbst die Ersthelferfunktion übernehmen und über die entsprechende Ausbildung verfügen, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass ein Arbeitnehmer im Ernstfall als Ersthelfer für sich selbst fungieren kann.

 

Nach Aussage der Wirtschaftskammer werden die Arbeitsinspektorate in den Kleinbetrieben mit Arbeitsstätten bis vier Arbeitnehmern zunächst nach dem Grundsatz „beraten statt strafen“ vorgehen, und bei Fehlen der notwendigen Ausbildung nicht sofort strafen. Es ist jedoch dringend anzuraten, die notwendige Grundausbildung bzw. Auffrischung der Ersthelfer umgehend durchzuführen.

 

Wo finden Erste-Hilfe-Kurse statt

Informationen über die notwendige Ausbildung bzw. Kursangebote können z.B. bei folgenden Institutionen eingeholt werden:

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Auch für Betriebe mit 1 bis 4 Mitarbeiter, Ausbildung und Nominierung der Ersthelfer nötig.

HILFE BEI DER JOBSUCHE – EXKLUSIV FÜR „45plus“-FÜHRUNGSKRÄFTE:

 

Tipp: Optimieren Sie Ihre BEWERBUNGSUNTERLAGEN!

 

Im partnerschaftlichen und zugleich herausfordernden Dialog erarbeiten wir gemeinsam Ihre Selbstpräsentation als entscheidende Basis für alle Bewerbungsschritte:

 

  • eine persönliche Erfolgsbilanz erstellen
  • die Kompetenzen und beruflichen Qualifikationen identifizieren
  • das Kurzprofil und die Einstellungsargumente formulieren

 

Ich sorge dafür, dass Sie ganz genau wissen, wo sie die Hebel in der Stellensuche und der Bewerbung ansetzen können und das auch tun …

 

Alle Details zeige ich Ihnen sofort auf meiner Website www.pmp4you.help

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> robert.puerstinger@pmp4you.help

punktgenaue Unterstützung für Ihre individuelle Bewerbungskampagne, Ich zeige Ihnen, wo Sie die Hebel in der Stellensuche ansetzen können.

WANN MUSS DAS ENTGELT SPÄTESTENS ÜBERWIESEN WERDEN?

 

Bei der Fälligkeit des Entgelts muss zwischen Angestellten und Arbeitern unterschieden werden.

 

Fälligkeit bei Angestellten

Bei Angestellten hat die Zahlung ihres Monatsgehaltes in zwei annähernd gleichen Beträgen spätestens am 15. und am Monatsletzten zu erfolgen.

 

In der Praxis erfolgt die Zahlung des gesamten Monatsgehalts üblicherweise bis zum Monatsletzten. Die Auszahlung zum Monatsletzten ist zulässig, wenn sie ausdrücklich vereinbart worden ist. Die Vereinbarung eines späteren Auszahlungszeitpunktes ist unwirksam.

 

Legen Sie bereits im Dienstvertrag die Überweisung zum Monatsletzten schriftlich fest!

 

Fälligkeit bei Arbeitern

Bei Arbeitern ist für die Fälligkeit des Entgelts die kollektivvertragliche Regelung zu beachten. Sieht der Kollektivvertrag keine Regelung zur Fälligkeit vor oder kommt kein Kollektivvertrag zur Anwendung, gilt die Fälligkeit am Monatsletzten, wenn:

  • das Entgelt nach Monaten bemessen wird,
  • das Entgelt nach längeren Zeiträumen bemessen wird oder
  • der Arbeiter Dienste höherer Art verrichtet.

 

Die Fälligkeit am Ende jeder Kalenderwoche gilt, wenn der Arbeiter nach Einzelleistung, Stunden oder Stück bezahlt wird.

 

Wird das Entgelt nach kürzeren Zeiträumen als dem Kalendermonat bemessen, gilt die Fälligkeit einzelner Zeiträume.

 

Rechtzeitige Überweisung

Der Dienstgeber ist verpflichtet, im Fall der vereinbarten Überweisung des Arbeitsentgelts auf ein Konto des Dienstnehmers dafür zu sorgen, dass dem Dienstnehmer das Geld am Fälligkeitstag bereits zur Verfügung steht.

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Wann sind Lohn und Gehalt fällig?, Regeln Sie den Auszahlungstermin bereits im Dienstvertrag.