Unsere Tipps für Sie

KANN MIT TEILZEIT-MITARBEITERN EIN LÄNGERER DURCHRECHNUNGSZEITRAUM VEREINBART WERDEN, UM DEN MEHRARBEITSZUSCHLAG ZU VERMEIDEN?

 

Mehrarbeitsstunden im Verhältnis 1:1 ohne 25-prozentigen Zuschlag auszugleichen, ist nur innerhalb des Kalenderquartals oder eines anderen, vorab festgelegten Drei-Monats-Zeitraumes möglich.

 

Vorsicht:

Viele Kollektivverträge enthalten zwar Durchrechnungsbestimmungen, um die Normalarbeitszeit auszudehnen, sodass bis zu einem gewissen Ausmaß – je nach anzuwendendem Kollektivvertrag – Überstunden und deren Zuschläge vermieden werden.

 

Auch die Grundlöhne können nach diesen KV-Bestimmungen durchgerechnet werden, das gilt jedoch nicht für die 25-prozentigen Zuschläge! Denn der Oberste Gerichtshof kam zu dem Schluss, dass diese mit Ende des Kalenderquartals oder eines anderen vorab festgelegten Drei-Monats-Zeitraumes anfallen und eine längere Durchrechnung nicht erlaubt ist.

 

Ausnahmen gibt es bei Gleitzeit- oder Altersteilzeitvereinbarungen.

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Teilzeitmehrarbeit ohne Zuschlag?, Nutzen Sie die Möglichkeiten der Gleitzeit.

ACHTEN SIE AUF VERJÄHRUNG UND VERFALL:

 

Die Begriffe Verjährung und Verfall von Ansprüchen klingen umgangssprachlich ähnlich, haben aber rechtlich deutliche unterschiedliche Auswirkungen.

 

Verjährung von Ansprüchen

Arbeitsrechtliche Ansprüche, die dem Mitarbeiter aus einem Dienstverhältnis zustehen, verjähren von Gesetzes wegen grundsätzlich nach drei Jahren – sofern in Kollektivverträgen oder Dienstverträgen keine anderen Fristen geregelt sind.

Diese Verjährung führt zwar nicht zum vollständigen Verlust der Ansprüche für den Mitarbeiter, aber die Ansprüche können gegenüber dem Dienstgeber nicht mehr gerichtlich durchgesetzt werden.

 

Verfall von Ansprüchen

Während bei einer Verjährung nur das Klagerecht für den Mitarbeiter erlischt, kommt es bei einem Verfall zu einem gänzlichen Verlust der Ansprüche.

 

Achten Sie bei arbeitsrechtlichen Formulierungen in Dienstverträgen und Vereinbarungen auf den Unterschied in den Wirkungen von Verfall und Verjährung.

 

Die entscheidende Frage ist, was tatsächlich vereinbart werden soll.

 

Und versäumen Sie keine Fristen – weder Verfall noch Verjährung.

 

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Robert Pürstinger

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Was ist Verjährung? Was ist Verfall?, Der Unterschied macht's aus.

WAS IST ZU TUN, WENN EIN MITARBEITER NICHT ZUR ARBEIT KOMMT UND NICHT ERREICHBAR IST?

 

Es kommt immer wieder vor, dass Mitarbeiter (unentschuldigt) nicht zur Arbeit kommen und den Dienstgeber nicht benachrichtigen.

 

In einem solchen Fall sollte der Dienstgeber bereits am ersten Tag der Abwesenheit versuchen den Mitarbeiter telefonisch zu erreichen, und – falls dies erfolglos bleibt – spätestens am nächsten Tag mit der Gebietskrankenkasse telefonieren, ob dort eventuell ein Krankenstand gemeldet ist. Diese Aktivitäten sollten vom Dienstgeber unbedingt protokolliert werden.

 

Wenn der Mitarbeiter tatsächlich ohne Information der Arbeit fernbleibt und nach Auskunft der Gebietskrankenkasse keine Krankmeldung vorliegt, sollte man dem Mitarbeiter spätestens am zweiten Fehltag ein Schreiben “Aufforderung zum Dienstantritt” per Einschreiben senden.

 

Ein solches Schreiben wird als “Austrittsbrücke” bezeichnet und ist arbeitsrechtlich von besonderer Bedeutung.

 

In diesem Schreiben wird dem Mitarbeiter ein realistischer Termin für eine Rückmeldung genannt, zu dem entweder eine Krankmeldung oder ein sonstiger Grund, der zur Abwesenheit berechtigt, bekannt gegeben werden muss. Wesentlich ist in diesem Schreiben auch der Hinweis auf die Möglichkeit des Verlustes des Entgelts für die Säumnis.

 

Meldet sich der Mitarbeiter bis zu diesem Zeitpunkt nicht und sind auch von der Gebietskrankenkasse oder dritter Seite keine Informationen eingegangen, kann von einem vorzeitigen unberechtigten Austritt ausgegangen werden. Das Dienstverhältnis endet und die Abmeldung bei der Gebietskrankenkasse ist durchzuführen.

 

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Was tun, wenn sich Mitarbeiter nicht melden?, Fristen und wichtige Schritte sind unbedingt zu beachten.

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