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Unsere Tipps für Sie

ACHTUNG! ERSTHELFER AUCH IN KLEINBETRIEBEN NÖTIG:

 

Auch für Arbeitsstätten von 1 bis 4 Arbeitnehmern besteht die Notwendigkeit der verpflichtenden Bestellung von Ersthelfern.

 

Die notwendige Ausbildung dieser betrieblichen Ersthelfer ist dem Arbeitsinspektorat nachzuweisen.

 

Wichtige Eckpunkte

  • Notwendige Anzahl von Ersthelfern in allen Arbeitsstätten: 1 Ersthelfer
  • Ausbildung zum Ersthelfer: Absolvierung einer 8-stündigen Erste-Hilfe-Grundausbildung oder Auffrischung.
  • Ersthelfer kann auch der Arbeitgeber selbst sein.
  • Durch organisatorische Maßnahmen ist sicherzustellen, dass während der betriebsüblichen Arbeitszeit eine im Hinblick auf die Anzahl der anwesenden Arbeitnehmer ausreichende Anzahl an Ersthelfern anwesend ist.

 

Wenn an der betrieblichen festen Arbeitsstätte (Büro, Lager, Werkstätte, Betriebsgelände, etc) während der betriebsüblichen Arbeitszeit zumindest ein Arbeitnehmer anwesend ist, sollte vorsichtshalber jedenfalls der Unternehmer selbst die Ersthelferfunktion übernehmen und über die entsprechende Ausbildung verfügen, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass ein Arbeitnehmer im Ernstfall als Ersthelfer für sich selbst fungieren kann.

 

Nach Aussage der Wirtschaftskammer werden die Arbeitsinspektorate in den Kleinbetrieben mit Arbeitsstätten bis vier Arbeitnehmern zunächst nach dem Grundsatz „beraten statt strafen“ vorgehen, und bei Fehlen der notwendigen Ausbildung nicht sofort strafen. Es ist jedoch dringend anzuraten, die notwendige Grundausbildung bzw. Auffrischung der Ersthelfer umgehend durchzuführen.

 

Wo finden Erste-Hilfe-Kurse statt

Informationen über die notwendige Ausbildung bzw. Kursangebote können z.B. bei folgenden Institutionen eingeholt werden:

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Auch für Betriebe mit 1 bis 4 Mitarbeiter, Ausbildung und Nominierung der Ersthelfer nötig.

SCHWERARBEITSMELDUNG – ÄNDERUNG DER BERUFSGRUPPENLISTE:

 

Bis Ende Februar müssen die Schwerarbeitsmeldungen für das Vorjahr erstellt und elektronisch mittels ELDA an den zuständigen Krankenversicherungsträger übermittelt werden.

 

 

Achtung: Die Liste der Berufsgruppen mit körperlicher Schwerarbeit wurde geändert.

 

 

Details zur Schwerarbeit und Schwerarbeitsmeldung finden Sie auf der Website der Sozialversicherung.

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Termin und neue Liste beachten, Abgabe bis spätestens 29. Februar 2016

ARZTBESUCHE WÄHREND DER ARBEITSZEIT – JA oder NEIN?

 

Grundsätzlich gilt, dass Mitarbeiter Arztbesuche nach Möglichkeit außerhalb der Arbeitszeit erledigen und einen Termin wählen sollen, der die Interessen des Dienstgebers nicht beeinträchtigt.

 

Von dieser Regel gibt es jedoch einige wichtige Ausnahmen:

  • Es handelt sich um einen akuten Fall, der keinen Aufschub duldet – z.B. Zahnschmerzen, Unfall.
  • Der behandelnde Arzt hat nur während der Arbeitszeit die Ordination geöffnet und ein Termin außerhalb der Arbeitszeit kann nicht vereinbart werden.
  • Die Untersuchung ist an eine bestimmte Zeit gebunden – z.B. Blutuntersuchungen, Labortermine.
  • Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Mutter-Kind-Pass – diese können nach dem Mutterschutzgesetz alle in der Arbeitszeit vorgenommen werden.
  • Arztbesuche mit dem eigenen Kind.

 

Die gesetzlichen Grundlagen finden Sie im Angestelltengesetz (§ 8 AngG) und im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1154b ABGB).

 

Prüfen Sie, ob Ihr Kollektivvertrag ergänzende Regelungen enthält.

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Arztbesuch - bezahlte Arbeitszeit oder Freizeit?, Klare Regelung, aber mit Ausnahmen