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Unsere Tipps für Sie

NUTZEN SIE GEEIGNETE MÖGLICHKEITEN UM AUSFÄLLE ZU ERSETZEN:

 

Mitarbeiter gehen in Karenz oder müssen wegen eines längeren Krankenstandes aussetzen. Für den Arbeitgeber gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese Ausfälle zu ersetzen. Dabei sollten einige rechtliche Aspekte beachtet werden.

 

Fällt ein Mitarbeiter auf Zeit aus, kann der Arbeitgeber diese Position aus der bestehenden Belegschaft nachbesetzen. Ist das nicht möglich, weil dafür zu wenig Personal im Betrieb ist oder weil von den Mitarbeitern niemand für diese Position geeignet ist, kann eine Personalleasingfirma weiterhelfen und einen geeigneten Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Die andere Variante ist, selbst einen Mitarbeiter auf Zeit einzustellen.

 

Bei Personalersatz auf Zeit sollte das Unternehmen beachten, dass der Personalbedarf beim Ersatz für eine Karenz nur für eine bestimmte Zeit besteht, nämlich für die Dauer der Karenz. Bei einem längeren Krankenstand lässt sich hingegen manchmal schwer abschätzen, wann der Mitarbeiter wieder den Dienst antritt.

 

Daraus ergibt sich das rechtliche Problem der Befristung des Arbeitsverhältnisses: Grundsätzlich gilt, dass die Befristung eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber oder den Arbeitnehmer vor dem arbeitsvertraglich festgelegten Ende durch Zeitablauf grundsätzlich ausschließt.

 

Eine Kündigung zu einem früheren Termin ist bei einem befristeten Arbeitsverhältnis nur dann zulässig, wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Kündigungsmöglichkeit ausdrücklich vereinbart wurde (“Höchstbefristung“). Zweck und Dauer der Befristung einerseits, sowie die Möglichkeit zur Kündigung andererseits, müssen dabei aber in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

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Personalersatz auf Zeit., Konkrete Termine für die Befristung.

AB WANN – 1 ODER 3 TAGE – MUSS EIN MITARBEITER EINE KRANKENSTANDSBESTÄTIGUNG VORLEGEN?

 

Es gibt immer wieder Unsicherheit was richtig sei: Muss ein Mitarbeiter bereits am ersten Tag des Krankenstandes eine Krankmeldung vorlegen oder erst bei einer Krankenstandsdauer von drei Tagen.

 

Ein Mitarbeiter ist verpflichtet, dem Arbeitgeber unverzüglich am Tag der Arbeitsverhinderung zu melden, dass er krank ist. Kommt er seiner Meldepflicht nicht nach, verliert er für die Dauer der Säumnis (der Nichtmeldung) seinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

 

Eine ärztliche Krankenstandsbestätigung muss der Mitarbeiter hingegen nur vorlegen, wenn er vom Arbeitgeber für den jeweiligen Krankheitsfall ausdrücklich dazu aufgefordert wird. Eine Säumnis führt zum Verlust des Anspruches auf Entgeltfortzahlung für die Dauer der Säumnis.

 

Eine generelle Nachweispflicht zur Vorlage einer Krankenstandsbestätigung gibt es also nicht. Auch nicht, wenn der Dienstvertrag regelt, dass ab einer Krankenstandsdauer von einem oder drei Tagen eine Krankenstandsbestätigung vorzulegen ist.

 

Dem Mitarbeiter muss für die Vorlage der Krankenstandsbestätigung eine angemessene Frist gesetzt werden. In der Regel wird eine einwöchige Frist ausreichend sein.

 

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Krankenstand umgehend melden, Informationspflicht und Krankenstandsbestätigung

SCHWERARBEITSMELDUNG – ÄNDERUNG DER BERUFSGRUPPENLISTE:

 

Bis Ende Februar müssen die Schwerarbeitsmeldungen für das Vorjahr erstellt und elektronisch mittels ELDA an den zuständigen Krankenversicherungsträger übermittelt werden.

 

 

Achtung: Die Liste der Berufsgruppen mit körperlicher Schwerarbeit wurde geändert.

 

 

Details zur Schwerarbeit und Schwerarbeitsmeldung finden Sie auf der Website der Sozialversicherung.

 

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Termin und neue Liste beachten, Abgabe bis spätestens 29. Februar 2016

ARZTBESUCHE WÄHREND DER ARBEITSZEIT – JA oder NEIN?

 

Grundsätzlich gilt, dass Mitarbeiter Arztbesuche nach Möglichkeit außerhalb der Arbeitszeit erledigen und einen Termin wählen sollen, der die Interessen des Dienstgebers nicht beeinträchtigt.

 

Von dieser Regel gibt es jedoch einige wichtige Ausnahmen:

  • Es handelt sich um einen akuten Fall, der keinen Aufschub duldet – z.B. Zahnschmerzen, Unfall.
  • Der behandelnde Arzt hat nur während der Arbeitszeit die Ordination geöffnet und ein Termin außerhalb der Arbeitszeit kann nicht vereinbart werden.
  • Die Untersuchung ist an eine bestimmte Zeit gebunden – z.B. Blutuntersuchungen, Labortermine.
  • Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Mutter-Kind-Pass – diese können nach dem Mutterschutzgesetz alle in der Arbeitszeit vorgenommen werden.
  • Arztbesuche mit dem eigenen Kind.

 

Die gesetzlichen Grundlagen finden Sie im Angestelltengesetz (§ 8 AngG) und im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1154b ABGB).

 

Prüfen Sie, ob Ihr Kollektivvertrag ergänzende Regelungen enthält.

 

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Arztbesuch - bezahlte Arbeitszeit oder Freizeit?, Klare Regelung, aber mit Ausnahmen