Unsere Tipps für Sie

DARF EIN UNTERNEHMEN SEINE MITARBEITER AN ANDERE UNTERNEHMEN VERLEIHEN?

 

Unternehmen möchten manchmal ihre Mitarbeiter an andere Unternehmen zum Ausgleich von Arbeitsspitzen verleihen, oder umgekehrt, Mitarbeiter aus anderen Unternehmen vorübergehend ausleihen.

 

Grundsätzlich ist das Verleihen von Arbeitskräften an Dritte eine gewerbliche Tätigkeit, die dem reglementierten Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung (§135 Gewerbeordnung) und den Bestimmungen der Arbeitskräfteüberlassung (AÜG) unterliegt.

 

Es gibt jedoch eine wesentliche Ausnahme, die als “Nachbarschaftshilfe” bezeichnet wird. Dafür ist keine Gewerbeberechtigung zur Arbeitskräfteüberlassung notwendig.

 

Voraussetzung ist jedoch, dass es sich

  • um eine vorübergehende Überlassung (maximal sechs Monate) von Arbeitskräften
  • an ein Unternehmen (Beschäftiger) handelt, das die gleiche Erwerbstätigkeit wie der Überlasser ausübt.

 

Der Aspekt der gleichen Erwerbstätigkeit wird dabei sehr eng ausgelegt, und für die Grenze der sechs Monate pro Kalenderjahr werden die Zeiten des Verleihens mehrerer Arbeitnehmer zusammengezählt.

 

Wesentlich ist auch, dass für den Beschäftiger die allgemeinen Arbeitgeberpflichten, der Arbeitnehmerschutz, Diskriminierungsverbote udgl. selbstverständlich gelten.

 

Achten Sie auf die rechtlichen Möglichkeiten und Einschränkungen.

 

Wichtig ist, die Rahmenbedingungen der Überlassung zwischen allen Beteiligten in einer soliden vertraglichen Vereinbarung festzuhalten.

 

Das AÜG sieht vor, dass auch in den Fällen einer solchen “Nachbarschaftshilfe” die Überlassung schriftlich an die Gewerbebehörde gemeldet werden muss.

 

Unterbleibt eine derartige Meldung der Überlassung, drohen dem Überlasser Strafen bis zu EUR 1.000,00 oder mehr.

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

"Nachbarschaftshilfe" unterstützt Flexibilität, Wertvoll bei Arbeitsspitzen oder in wirtschaftlichen Krisen

ARBEITGEBER KÖNNEN VOM VERURSACHER EINES KRANKENSTANDES DIE RÜCKERSTATTUNG DER LOHN- UND GEHALTSKOSTEN VERLANGEN:

 

Ist eine (dritte) Person am Krankenstand des Arbeitnehmers schuld – z.B. durch die Verursachung eines Auto- oder Sportunfalls, hat der Arbeitgeber Anspruch auf den Ersatz des bezahlten Brutto-Krankenentgelts samt der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.

 

Ersatzpflichtig sind auch die Sonderzahlungsanteile, kollektivvertragliche Krankengeldzuschüsse, einzelvertragliche Entgeltfortzahlungsbesserstellungen oder auch Firmenpensionen, die wegen drittverschuldeter Invalidität oder Berufsunfähigkeit vom Arbeitgeber zu zahlen sind.

 

Ein voller Regress setzt voraus, dass den Arbeitnehmer selbst kein Mitverschulden am Krankenstand trifft. Ein Mitverschulden des Arbeitnehmers vermindert die Höhe des Regressanspruches.

 

Der Regressanspruch richtet sich gegen den Verursacher des Krankenstandes oder gegen dessen Versicherung – wie z.B. im Falle eines Autounfalls gegen die Haftpflichtversicherung.

 

Fragen Sie bei Krankenständen (vor allem aufgrund von Unfällen) stets Ihre Mitarbeiter, ob das Verschulden bei einer dritten Person liegt.

 

Lassen Sie sich im Regressweg die aufgewendeten Kosten erstatten.

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Nutzen Sie Ihr Regressrecht zur Kostensenkung, Klären Sie ob Drittverschulden vorliegt

MUSS EIN UNTERNEHMEN DIE VORSTELLUNGSKOSTEN ERSETZEN?

 

Häufig fallen für Bewerber Fahrt- und Übernachtungskosten für die Anreise zu Vorstellungsgesprächen an – und Bewerber fordern einen Ersatz für diese Bewerbungskosten.

 

Unabhängig davon, ob sich das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber positionieren will oder nicht, stellt sich die Frage, ob eine Verpflichtung zum Kostenersatz besteht.

 

Gesetzlich ist keine ausdrückliche Regelung über den Ersatz der Vorstellungskosten gegeben. Aber nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes hat der potenzielle Arbeitgeber die Vorstellungskosten zu ersetzen, wenn er den Bewerber ausdrücklich zur persönlichen Vorstellung aufgefordert hat.

 

Das Unternehmen kann die Übernahme der Kosten jedoch ausschließen, indem es in der Einladung zum Bewerbungsgespräch den Anspruch auf den dabei entstehenden Kostenersatz ausdrücklich ausschließt.

 

Achten Sie daher in der Einladung zum Vorstellungsgespräch, wie Sie mit den dabei entstehenden Kosten umgehen wollen.

 

Wurde die Kostenübernahme nicht ausdrücklich ausgeschlossen und wird vom Bewerber der Kostenersatz gefordert, ist der Kostenersatz vom Unternehmen zu leisten.

 

Der Anspruch auf Ersatz der Fahrtkosten besteht auf den Ersatz der Kosten des öffentlichen Verkehrsmittels und nicht in der Höhe des amtlichen Kilometergeldes.

 

Das AMS bietet eine Vorstellungsbeihilfe, die bei einem Kostenersatz angerechnet werden kann.

 

Und bedenken Sie, welches Bild Sie als Arbeitgeber dem Bewerber vermitteln, wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen.

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> office@pmp.co.at

Sind Sie ein attraktiver Arbeitgeber?, Dann werden Sie Bewerbungskosten selbstverständlich ersetzen.

HILFE BEI DER JOBSUCHE – EXKLUSIV FÜR „45plus“-FÜHRUNGSKRÄFTE:

 

Sie sind bereits mehrere Wochen erfolglos auf Jobsuche … und es funktioniert nicht so richtig?

 

  • Ihre Unzufriedenheit steigt und die Ideen werden weniger?
  • Sie haben den richtigen Weg zum neuen Job noch nicht gefunden?
  • Sie möchten Input, wie es gehen könnte?

 

Mit der professionellen Hilfe eines Sparringspartners – und einer individuellen Bewerbungskampagne – geht es leichter.

 

Ich sorge dafür, dass Sie ganz genau wissen, wo Sie die Hebel in der Stellensuche und der Bewerbung ansetzen können und das auch tun …

 

Alle Details zeige ich Ihnen sofort auf meiner Website www.pmp4you.help

 

Ihre Fragen beantworte ich gerne persönlich – rufen Sie mich doch einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail:

 

Robert Pürstinger

> +43 (0)662 441866

> robert.puerstinger@pmp4you.help

punktgenaue Unterstützung für Ihre individuelle Bewerbungskampagne, Ich zeige Ihnen, wo Sie die Hebel in der Stellensuche ansetzen können.